Ende meiner Selbstständigkeit

Nach sieben Jahren habe ich mich entschieden, meine Selbstständigkeit zum Ende diesen Jahres einzustellen. Ende 2010 startete ich als Social Media Berater meine Freiberuflichkeit und glaube dass es keinen besseren Zeitpunkt gab diese zu beginnen. Der Markt war nahezu unbearbeitet, es gab kaum Wettbewerb und die einzige Hürde die man nehmen musste war es Überzeugungsarbeit für die Sinnhaftigkeit von Social Media zu leisten. Damals war Facebook und Co. alles noch unerforschtes Gebiet und die Frage war oft warum man sich hier positionieren sollte. Bereits drei Jahre später zog der Wettbewerb deutlich an. Agenturen hatten Social Media mittlerweile für sich entdeckt und schrieben es nicht nur in ihr Portfolio sondern boten diese Dienstleistung auch wirklich mit an. Bei kleineren Agenturen – mit denen ich zusammenarbeitete – lohnten sich Vollzeitstellen für Social Media oft nicht, hier konnte ich punktuell unterstützen aber die Neukunden-Akquise gestaltete sich schon schwieriger. Seit 2015 musste ich feststellen, dass mehr und mehr Unternehmen auf Praktikanten für Social Media setzen. Als Freelancer hier noch einen Fuß in die Tür zu bekommen war damit kaum noch möglich sodass ich anfing mich nach Teilzeitstellen umzusehen. Diese fand ich im März 2015 bei der Bruno Gmuender GmbH und seitdem ist meine Freiberuflich immer mehr in den Hintergrund gerückt. Seit 2017 bin ich wieder in Vollzeit beschäftigt sodass ich keine aktive Akquise mehr betreibe und nur noch auf Anfragen reagiere. Ab dem 01. Januar 2018 werde ich selbst keine Aufträge mehr bearbeiten, leite aber Anfragen gerne in mein Netzwerk von Freelancern...
.BERLIN Domains für Social Media

.BERLIN Domains für Social Media

Seit über einem Jahr versuche ich an die Domain www.socialmedia.berlin zu kommen. Ich hatte sogar schon mal ein Webspace-Paket bei 1und1 gekauft bei dem besagte Domain enthalten war. Dann konnte der Anbieter mir jedoch die gekaufte Domain nicht zugänglich machen. Mehrere Telefonate mit der Domain-Vergabestelle für Berlin (dotBERLIN GmbH & Co. KG) führten immer zum Hinweis, ich solle doch die Informations-Emails im Auge behalten, in denen man die freigegeben Namen für Domains mit der Endung .berlin regelmäßig bekannt gibt. Damit wolle man allen Interessenten die gleiche Chance geben. Heute habe ich nun erneut nach der .berlin-Domain gesucht und siehe da, die Vergabestelle verkauft besagte Domain für großes Geld, da sie sich scheinbar des Wertes einer solchen URL bewusst ist. Mir war bisher bekannt, dass Domains je nach „Wichtigkeit“ auch mal ein paar Hundert Euro kosten können, aber das man direkt an der 2.500 Euro-Marke kratzt stößt mir natürlich bitter auf und erinnert mich ein wenig an Domain Parking wie man es zum Beispiel von sedo.com und vergleichbaren Seiten kennt. Bisher sah ich hinter solchen Vorgehensweise immer nur private Personen, aber auch Unternehmen wie die dotBERLIN GmbH & Co. KG hat scheinbar erkannt, dass damit einfach Geld zu verdienen ist. Ich bin sicher auch selbst Schuld daran, denn ich habe ja mehrfach mein Interesse bekundet. Rechtlich würde mich nun interessieren, wie teuer eine Domain eigentlich verkauft werden darf. Ich hatte gleiches Spiel mal mit der Domain www.spieleabend.de, doch hier ging es um mehrere zehntausende Euro. Habt ihr Erfahrungen damit oder seid sogar rechtlich bewandert? Dann freue ich mich über Kommentare. Ich werde mich auch weiter zu dem Thema schlau machen und den Blog-Beitrag...
Online-Fahndung in sozialen Netzwerken

Online-Fahndung in sozialen Netzwerken

Beim Surfen durch das Netz sind wir heute auf einen interessanten Forschungsbericht gestoßen, der sich mit der Online-Fahndung in sozialen Netzwerken befasst. Der 35 Seiten umfassende Bericht betrachtet dabei Vor- und Nachteile gleichermaßen und zeigt nicht nur die Möglichkeiten sondern auch die Gefahren einer solchen Online-Fahndung auf. In Deutschland wurden bereits mehrere Pilotprojekte von unterschiedlichen Polizeidienststellen erfolgreich durchgeführt, in der Regel handelte es sich dabei um das Auffinden vermisster Personen. Die enorme Geschwindigkeit der sozialen Netzwerke stellt einmal mehr die herkömmlichen Medien in den Schatten. So konnte die Polizei in Hannover zum Beispiel zwischen März und Oktober 2011 acht gesuchte Personen ausfindig machen, die alten Medien hingegen lieferten im gleichen Zeitraum nicht einen einzigen sachdienstlichen Hinweis. Die große Frage die trotz aller Euphorie bleibt ist, ob die deutlich erkennbaren Erfolge der Online-Fahndung zu Recht genutzt und die damit verbundenen Risiken als notwendiges Übel in Kauf genommen werden müssen. Zu einfach kann ein solches Vorgehen zu langfristigen Reputationsschäden führen. Einmal an den Online-Pranger gestellt, kann man das virtuell fliegende Faulobst nur noch schwer aufhalten. Wir empfehlen ausdrücklich den Forschungsbericht der Social Media Think Unit zu lesen. Dieser wurde vom Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern in Auftrag gegeben. Autoren: Jana Lohmeier, Anna-Lisa Menck, Simon Noack, Nicolas Zimmermann Hersausgeber: Stephan Frühwirt, Johanna...
Auf geht’s ins Jahr 2015

Auf geht’s ins Jahr 2015

Mit dem heutigen Tag startet der Großteil der berufstätigen Deutschen wieder in den beruflichen Alltag. Auch ich habe heute wieder volle Fahrt aufgenommen und mich um meine täglichen Aufgaben gekümmert. Zudem steht der Monat Januar unter dem Stern der Neukunden-Akquise, denn mit dem Wechsel ins neue Jahr sind zeitliche Kapazitäten wieder frei geworden. Zudem bin ich derzeit mit Unterschiedlichen Firmen zwecks Festanstellungen im Gespräch. Es bleibt abzuwarten, ob und was sich hier tut. Ich bin einer zumindest teilweise andauernden Festanstellung gegenüber nicht abgeneigt. Idealer Partner wäre hier eine Agentur, um auch die Abwechslung, die ich als Freiberufler ja so liebe, beibehalten zu können. Ich freue mich auf ein spannendes Jahr 2015 und wünsche all meinen Kunden und Kollegen viel...
Social Media Beratung in Berlin

Social Media Beratung in Berlin

Als ich 2010 mit meiner Selbstständigkeit startete, war der Wettbewerb noch sehr überschaubar. Agenturen, die sich voll und ganz mit dem Thema Social Media beschäftigten, gab es praktisch nicht und auch freiberufliche Social Media Berater waren noch rar gesät. Ein weiterer Umstand war, dass bis dahin noch niemand so richtig darüber nachgedacht hatte, ob er Social Media für sein Unternehmen oder sein Produkt nutzen möchte und wenn ja wie. Die Überzeugungsarbeit, die hier geleistet werden musste, war deutlich größer, aber der Markt als solches war noch völlig unerschlossen. Heute sieht das ganz anders aus. Viele Unternehmen, wie groß auch immer, waren schon mal mit Social Media in Berührung gekommen und haben ihre ersten Erfahrungen gemacht. Die Erkenntnis, die heute glaube ich jeder gemacht hat ist, das Social Media erstmal Geld und Zeit kostet. Die Steigerung der Umsätze sind nicht kurz- oder mittelfristig spürbar, da man in erster Linie an der eigenen Reputation arbeitet. Doch genau wie für eine gute PR muss man auch Budget für seinen Social Media Auftritt einplanen. Die letzten fünf Jahre betrachte ich folgendermaßen. 2010 Markt nahezu völlig unbearbeitet Mitbewerber sind kaum vorhanden Überzeugungsarbeit leisten war Thema #1 persönliche Erfahrung gering 2011 Unternehmen haben sich dem Thema mehr geöffnet Unsicherheit weicht langsam dem Wagnis, etwas neues auszuprobieren Mitbewerber-Dichte nimmt langsam zu persönliche Erfahrung wächst 2012 Praktikanten beherrschen das Geschäft Social Media kostet nur Geld und bringt keine Umsätze Auftragslage in der ersten Jahreshälfte ziemlich schwierig Mitbewerber und wenige Kunden, die noch Geld für Social Media ausgeben 2013 Beratungsbedarf steigt wieder an Budgets für Social Media Kampagnen sind wieder vorhanden Projektdauer sinkt auf durchschnittlich zwei Monate Kooperationen mit Agenturen in Berlin beginnen...
Auftragslage & Neukunden-Akquise

Auftragslage & Neukunden-Akquise

Seit mehr als vier Jahren bin ich nun selbstständig. Den Großteil der Zeit war ich als Einzelkämpfer unterwegs und habe bei Bedarf befreundete Freiberufler mit ins Boot geholt. Dies lag oftmals daran, dass ich mich mit bestimmten Dingen – wie zum Beispiel das Erstellen von Websites – nur in der Theorie beschäftigen wollte. Wenn man zudem auch noch viel zu tun hat, macht es sogar Spaß, Aufträge mit anderen Freelancern zu teilen. Was mir in den letzten Jahre jedoch bisher nie richtig gut gelang, ist eine gewisse Balance zwischen Auftragslage und Akquise hinzubekommen. Wenn man gerade viel zu tun hat, denkt man auch nicht unbedingt daran, sich noch mehr Arbeit an Land zu ziehen und wenn sich dann die Projekte dem Ende zuwenden, merkt man plötzlich, wie viel Zeit man auf einmal hat. Hier muss ich auf jeden Fall noch lernen. Vielleicht schaue ich mich auch in 2015 auch mehr nach Netzwerken um, die den freiberuflichen Leerlauf etwas besser in den Griff bekommen. Dieses Jahr bin ich zwei Gruppierungen beigetreten, die sich genau mit diesem Thema befassen. Bei Trainerteam bienfait bin ich Mitte des Jahres dazugestossen. Claus rief mich an und war auf der Suche nach einem Social Media Berater mittleren Alters, den er dann auch in mir fand. Bisher war ich auch auf einem Treffen in Köln und bin im losen Kontakt mit den Team-Mitgliedern, aber so richtig überzeugt bin ich noch nicht. Hinzu kommt eine Website, die ich weder zeitgemäß noch schön finde. Ziel des ganzen Projekts ist es, eine allumfassende Beratung aus einer Hand zu liefern. NOOK Names ist ein Projekt, dass sich nicht nur gut anfühlt und super aussieht,...